Warum sind Tauben ein Friedenssymbol?

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zwei friedenstaubenNoch heute haben viele Menschen Spaß daran, sich mit Vögeln zu umgeben und die bunten Federfarben dieser wunderbaren Lebewesen anzuschauen. Sie sind ein toller Begleiter für den Menschen und erfreuen Jung und Alt mit ihren schönen Singstimmen. Aber warum sind Vögel und hier besonders Tauben ein Friedenssymbol?

Die Antwort ist so simpel wie verblüffend: Alle vier Berichte aus dem Evangelium beziehen sich auf den Taufvorgang von Jesus, die durch Johannes am Jordan durchgeführt wurde. Weil der Heilige Geist eben ein Heiliger Geist ist er für uns Menschen leider nicht sichtbar. Bei diesem besonderen Anlass jedoch nahm der heilige Geist ein sichtbares Aussehen an und wurde zweifellos von Leuten tatsächlich gesehen.

Die Taube wurde daraufhin ein Sinnbild für Reinheit und Harmlosigkeit und dass die Gestalt der Taube bei der Taufe von Jesus sich materiell verfestigte, bedeutete, dass der Geist, mit dem Jesus ausgestattet war, der Heiligkeit und der Unschuld entsprach und aus einer Taube bestand.

Vogel als Tier der Reinheit

Neben dem Symbol des Heiligen Geist gibt es noch ein weiteres kirchliches Bild, dass die Taube mit integriert, und dieser Bericht geht über die Flut und auch Noahs „Arche“. Denn es gab eine Zeit, als die Erde eine lange Zeit lang mit Wasser überflutet wurde. Noah entsandte Tauben aus der Arche auf eine Art Entdeckergang um zu sehen, ob es Land gab ohne Wasser.

Als dann nach einiger Zeit eine Taube mit einem Olivenzweig zurückkam, wurde klar, dass es nun doch Gegenden auf der Erde noch gab, die nicht mit Wasser bedeckt waren. Somit wurde die Hoffnung wieder erweckt und die Taube zu einem Tier der Hoffnung. Deswegen ist die Taube auch ein Tier des Friedens, weil dieser Entdeckergang die Versöhnung mit Gott darstellte und somit auch die Liebe von Gott zu den Menschen transportiert.

Der Heilige Geist nimmt in den biblischen Schriften jedoch häufiger ein Bild an, dass wir Menschen dann sehen. Allerdings liegt die Deutung dieser Verstofflichung des Heiligen Geistes immer in der jeweiligen Ansicht und Vorstellung des Menschen, weshalb diese nie den Heiligen Geist als solches tatsächlich transportieren können.